Tragen im Winter: Winterzeit ist Kuschelzeit

Inzwischen ist es wirklich kalt geworden. Ein gutes Gefühl, wenn man dann sein Baby in Babytrage oder Tragetuch ganz nah am Körper tragen kann, sich gegenseitig den Bauch wärmt und die Gewissheit hat, dass das Zwergi es auch wirklich warm hat. Wir waren heute so unterwegs:

Tragejacke

Ich genieße meine kleine Bauchheizung

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Baby gut verpackt im Winter

Kleinchen mit Body und Strampler unterm Wollwalk-Anzug (hier von Disana), Schlupfmütze am Kopf (die verrutscht weniger und hält auch gleich den Hals warm) und Lammfellschuhen (in unserem Fall von Hoppediz). Eine Alternative zu Wollwalk sind Fleece-Anzüge.

Ich mit Mütze, Loop-Schal (da hängt dem Baby auch nichts im Gesicht herum) und wir beide unter der Tragejacke (ich hab eine Walkjacke von Mamalila). Damit kann ich sowohl vor dem Bauch als auch am Rücken tragen – den Trageeinsatz muss ich dazu nur einfach umzippen.

Sehr praktisch finde ich beim Tragen Handschuhe, die man umklappen kann.

Da meine Tragejacke eher für gemäßigte Winter gemacht ist, habe ich mir für die richtig eisigen Tage noch zusätzlich eine dünne wattierte Jacke zugelegt, die ich dann unter der Tragejacke anziehen kann.

Klar, nicht jeder will sich gleich eine Tragejacke leisten. Da gibt es dann drei Alternativen: Eine richtig große Jacke kaufen oder vom Partner ausborgen und das Baby mit darunter packen oder ein Tragecover, das über das Baby gelegt wird. So wie dieses hier zB:

Tragecover1

Tragecover – flexible und kostengünstige Alternative zur Tragejacke

Tragecover haben gegenüber Tragejacken- abgesehen vom geringeren Preis – den Vorteil, dass sie von Mama und Papa gleichermaßen verwendet werden können – Größenunterschiede gibt es hier nicht.

Größere Traglinge können auch problemlos über der Jacke getragen werden – das ist vor allem dann bequemer, wenn ein kleiner Laufling immer wieder mal hinunter und wieder hinauf will. In dem Fall ist es natürlich wichtig, das Kind mit Wollwalk- oder Fleece-/Schianzug auszustatten. An sehr kalten Tagen kann ein Tragecover hier auch zusätzlich wärmen.

Eine weitere Alternative zu einer Tragejacke ist ein Zipp-Einsatz für eine normale Winterjacke, die Kumja-Jackenerweiterung.

Gerade bei Schnee und Eis ist natürlich auch das richtige Schuhwerk wichtig: Lammfell hält Babys Füße gut warm; gefütterte, feste Schuhe mit griffigen Sohlen sind für die Tragenden unverzichtbar.

Das Schönste beim Tragen im Winter ist, dass man sein Baby durch die eigene Körperwärme kuschelig warm halten kann – ein unschlagbarer Vorteil des Babytragens, mal ganz abgesehen von der höheren Flexibilität und Beweglichkeit, gerade bei größeren Schneemengen.

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