Editing an Instructions Manual

Editing an instructions manual is quite a piece of work. Making good and detailled photos, insert precise descriptions and legal texts from applicable standards. Doing a whole lot of graphics work and finally translations… Thank you at this point to all three persons helping me this time so much!

But how is this going on with the babies taking part in the production process? Well, in the best case – to be honest – they simply fall asleep.

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In the worst case they do not want to proceed. In this case you have to postpone your project.

My little one being 19 months old was doing all kinds of funny things like picking his nose or – well, yes – trying to grab mom’s boobs. Breastfed toddlers 😉 But after all we had fun!

 

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Trageanleitung basteln

Eine gute Trageanleitung ist ein ziemlicher Brocken Arbeit. Gute, detailreiche Fotos. Klare Erklärungen und die in den Normen vorgeschriebenen Hinweise. Schließlich müssen auch noch Übersetzungen gemacht oder organisiert werden und dann muss der Grafiker ran.

Diesmal hat mir eine liebe Freundin und ihr supersüßer kleiner Sohn und mein 19-monatiges Söhnchen geholfen. Danke Euch Dreien!

Wie aber geht es den Kindern, die beim Trageanleitung-Fotografieren mitmachen? Also im besten Fall – ganz ehrlich – da schlafen sie ein.

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Im schlimmsten Fall wollen sie gerade nicht, dann muss man das Projekt Trageanleitung fotografieren schlicht verschieben.

Mein gar nicht mehr so kleines Kleinchen hat sich die Zeit lustig vertrieben. Mit Nase bohren und der Suche nach Mamas Busen. Wir hatten jedenfalls Spaß 😉

 

 

Buzzidil Versatile – für Kleine & Große

 

Das englische Wort versatile bedeutet vielseitig, wendig, wandlungsfähig. Und vielseitig ist auch die neue Buzzidil-Version: Das Buzzidil Versatile.

blogÜbersicht

Für kleine und große Tragende – für kleine und große Tragebabys

Das Buzzidil ist seit 2010 Vorreiter für mitwachsende Babytragen mit Rucksackschließen und ist mit wenigen Handgriffen stufenlos auf die Größe des Babys einstellbar.

Schon bisher ließ es sich auch für Tragende verschiedener Staturen anpassen. Durch eine neue Schulterträger-Verkürzung können die Schulterträger nun aber auch für ausgesprochen kleine oder sehr zarte Tragende angepasst werden. Auch Trageeltern unter 1,60 m Größe oder mit sehr kleinen Konfektionsgrößen können somit komfortabel mit dem Buzzidil Versatile tragen. Gleichzeitig ist die Polsterung der Schulterträger aber gleich lang geblieben, sodass sie wie schon bisher auch großen Tragenden, wie etwa dem 1,96 m großen Papa im Bild unten rechts, bequem passen.

Neu ist auch die Gurtbandführung am Hüftgurt. Damit kann der Hüftgurt jetzt – bei gleich lang gebliebener Polsterung – auf bis zu 60 cm eng eingestellt werden! Das funktioniert, indem man die Schließe unter dem Sicherheitsgurtband durchführt und auf dem Hüftgurt-Polster platziert. Auch hier gilt also: Passt perfekt für extrem schmale Tragende, passt unverändert bequem auch für alle anderen.

0MonkeypackEin Zusatzfeature bietet der Hüftgurt nun auch insofern, als man auf dem Gurtband Gürteltaschen montieren kann.

Perfekt geeignet ist dafür unsere Monkeypack. Damit kann man die wichtigsten Kleinigkeiten des Alltags (Geldbörse, Handy, Schlüssel und Windel) immer dabei haben.

Bauchtrage, Rückentrage und Hüftsitz

10eWie alle Buzzidil Babycarrier kann auch das Buzzidil Versatile als Bauch- und Rückentrage verwendet werden. Neu ist beim Buzzidil Versatile die Hüftsitz-Variante:

Für kurze Wegstrecken, Spielplatzbesuche oder einfach nur für zwischendurch kann das Buzzidil Versatile zum Hüftsitz zusammengelegt werden. Damit kann die Ausgleichshaltung beim Tragen eines größeren Babys auf der Hüfte vermindert werden – gut für den Rücken des Tragenden.

Alle Details zum Buzzidil Versatile, seinen Features und Tragevarianten findet Ihr in der Trageanleitung.

Kaufen könnt Ihr das Buzzidil Versatile hier. Schnapp Dein Tragekind!

http://buzzidil.com/InstructionBuzzidilVersatile.pdf

 

Gestillt, getragen, schläft im Familienbett

… die Formel für ein glückliches  Kind. Zumindest aus meiner Sicht.

Die erste Familien-Zeichnung meines Großen vermittelt unsere Familienkultur: Stillen, Tragen, Familienbett. Und ja, ich bin von Männern umzingelt :D

Die erste Familien-Zeichnung meines Großen vermittelt unsere Familienkultur: Stillen, Tragen, Familienbett. Und ja, ich bin von Männern umzingelt 😀

 

Geplant war es freilich anders. Bevor mein Großer kam, haben wir mit viel Freude alles für ihn vorbereitet, der erste Einkauf war ein Kinderwagen, ein teurer Kinderwagen (um ehrlich zu sein war ich vollkommen platt, was so ein Vehikel kostet). Dann haben wir das alte Gitterbett meines Mannes ausgemottet und zu renovieren begonnen. Eine neue Matratze mit Luftlöchern, falls das Baby doch einmal versehentlich am Bauch schlafen sollte. Natürlich hatte ich schon alles über das richtige Schlafen gelesen:

Keine Kuscheltiere, keine Kissen, keine Stoffwindeln oder ähnliches in Köpfchennähe, keine Decke, stattdessen Schlafsack, Nestchen nur, wenn sie gut befestigt sind, besser kein Nestchen, neue Matratze, wenn möglich mit besagten Lufttunnels.

Ich lese wahnsinnig gern. Auch Babyratgeber und Erziehungsliteratur. Da ich die letzten 12 Schwangerschaftswochen bei meinem Großen liegen und lümmeln sollte, hatte ich viel Zeit zum Lesen, also habe ich auch gleich die gängige Schlafliteratur, die mir von befreundeten Eltern wärmstens ans Herz gelegt worden war, gelesen. Der geneigte Leser wird erraten, um welches Buch es sich dabei unter anderen gehandelt hat (Jedes Kind usw usf, mittlerweile mit entsprechenden Meinungen und Hinweisen versehen in Richtung Flohmarkt verabschiedet – ich bring es einfach nicht übers Herz, ein Buch zu kübeln).

Also hatte ich schon gelernt: Baby am besten von Anfang an in seinem Bettchen schlafen lassen, nicht in den Schlaf stillen, es am besten allein einschlafen lassen, weil es dann schneller durchschläft, und wenn es – Gott behüte – mit 6 Monaten noch immer nicht durchschläft… Behandlungsplan! So oder so ähnlich stand es da, manches hab ich auch verdrängt.

Dann kam mein Großer. Nachdem er sich die erste Woche seines Lebens nach dem Schock der eingeleiteten Geburt ausgeschlafen hatte, kam mein böses Erwachen: Er wacht stündlich auf, wenn er es denn überhaupt mal schafft einzuschlafen.

Es ist aber auch verdammt ungemütlich als 51 cm-Menschlein allein in einem, wenngleich auch angedockten, so doch aber eigenen noch dazu höchst leeren 1,40 m großen Bett zu schlafen. Wenn man diese Maße umlegt, so müssten wir uns Decken-, Polster- und menschenleer in einem 4,8 m Bett wohl fühlen. Das leuchtete mir ein, also legte ich meinem Baby, wie die im Krankenhaus es ja auch getan hatten, eine Stoffwindel oben an den Kopf.

Nun, das machte die Sache nur wenig besser, bald schon kam eine Decke dazu, dann haben wir das Bett mit Kissen verkleinert und schließlich haben wir den letzten Rest aller SIDS-Regeln und erhobenen Zeigefinger über Bord geworfen und den Knirps zu uns ins Bett gepackt. In Papas Armkuhle hat es sich schließlich hervorragend geschlafen.

Heute weiß ich, dass nichts bequemer ist als einschlafstillen und im Schlaf stillen, ein Baby im Bett zu haben und die kleine Schnauferei zu genießen.

Auch den Kinderwagen hat uns unser Großer blitzartig abgeräumt. Jede Berührung mit dem Gefährt hat in vehementem Weinen geendet, ohne Aussicht auf Beruhigung. Nach kurzer Verzweiflung, wieso den meins das Wagerl so gar nicht mag, wo doch alle anderen anscheinend gemütlich drin schlummern bin ich back to the roots gegangen und hab mir mein Baby vor den Bauch gepackt.

Aus dem Bauch, vor den Bauch (ok, später dann auf den Rücken), so habe ich es seither mit meinen Kindern gehandhabt.

Das Familienbett gibt es natürlich auch heute noch. Midi (3 1/2) kommt meist erst morgens, Mini (1 1/2) schläft sowieso bei uns und Maxi (5 1/2) kommt allnächtlich spätestens um 2:00 zu uns. Und wir findens gemütlich, wer weiß, vielleicht bekommen wir „die“ nie wieder aus unserem Bett. 😉 Na und?
 

Buzzidil Limited Edition

Buzzidil Limited EditionSeit mehr als einem Jahr ist das Buzzidil nun schon am Tragemarkt erhältlich und hat sich zum Geheimtipp unter Trageeltern und TrageberaterInnen entwickelt. Seit dem ersten Prototypen im Juni 2010 wurde das Buzzidil im Dialog mit Trageeltern und TrageberaterInnen laufend weiter entwickelt. Dabei wird das Buzzidil in fairer Handarbeit in Österreich mit österreichischen und Deutschen Lieferanten genäht. Jedes Buzzidil ist eine Einzelanfertigung, viele sogar Unikate!

Jetzt ist es soweit: Die ersten Limited Edition der Buzzidil Babytrage ist da! Die Designs reichen von edel über cool und urban bis hin zu verspielt und einfach nur sweet. Die Limited Editions werden in einer kleinen tschechischen Näherei, wo ich die ersten Prototypen mit den Besitzern und den Näherinnen bei Kaffee und Kuchen durchbesprochen habe, genäht. Faire Produktion in Europa.

Von jeder Limited Edition wird es zwischen 10 und 50 Stück geben, also auch hier setzen wir weiterhin auf Klasse statt Masse. Einzelanfertigungen aus Österreich, Unikate und Wunsch-Buzzidile wird es natürlich weiterhin geben!

Fotos von der Limited Edition!

Buzzidil Your Day

Buzzidil mit auswechselbaren KopfstützenEigentlich habe ich da den ersten Prototypen ja schon bei der Buzzidil-Modenschau im November 2010 präsentiert. Aber inzwischen war noch so viel zu tüfteln und zu verbessern, dass ich das Projekt Buzzidil Your Day vorerst mal in die Warteschlange gereiht habe.

Aber jetzt ist es soweit and I proudly present: Das Buzzidil Your Day!

Wie schon eingangs (sprich im allerersten Blog-Eintrag) erwähnt, habe ich ja ziemlich viele Schuhe. Und ja, inzwischen habe ich auch ziemlich viele Babytragen (darunter ein ganz besonders großer und stetig wachsender Anteil Buzzidile).

Da mir aber klar ist, dass derlei Spleen weder allgemeingültig noch generell (insbesondere unter den eher kühlen Kopf bewahrenden Vätern) akzeptiert ist, gibt es auch für all jene, die nicht einen Kleiderschrank-Teil ihrer Tragensammlung widmen wollen, die Möglichkeit, ihr Buzzidil an verschiedene Outfits, Launen und Gelegenheiten anzupassen: Das Buzzidil Your Day!

Wir nähen für Sie ein schlichtes Buzzidil mit einer fest mit dem Buzzidil vernähten Kopfstützen-Basis, auf der ganz viele verschiedene auswechselbare Kopfstützen-Cover befestigt werden können. Auf in die Weiten fröhlichen Designens, modischer Ausflüge und coolen Stoffmixens!  

Hier geht’s zu Ihrem Buzzidil Your Day.

 

Buzzidil am Catwalk

Buzzidil Babytrage Braut

Fotos von Eva Ellersdorfer-Meissnerova

Was haben ein Handbesen, eine lila bezopfte Puppe und ein Akku-Bohr-Schrauber gemeinsam? Richtig, sie alle sind unverzichtbare Requisiten für eine Modenschau. Eine Modenschau der anderen Art, nämlich eine Babytragen-Schau.

Am 5. November 2010 hatte das Buzzidil seinen Auftritt im Wiener Eltern-Kind-Café Milch-Bar. In einer Modenschau wurden die aktuellsten Modelle, Prototypen und Zubehör präsentiert. Vom Buzzidil zum kleinen Schwarzen über Modelle in den Farben des Herbstes, Buzzdile mit hinreißenden Kindermotiven bis hin zum Papadil für Heimwerker. Das alles gewürzt mit einem Schuss Ironie – in der Musik zur Schau – und einer ordentlichen Brise Zucker in Form von kleinen Puppenmüttern und Teddyvätern, die ihre Lieblinge stolz in Kinder-Buzzidilen über den Laufsteg trugen. Zum Abschluss kam, wie in einer Modenschau so üblich, die Braut: Mit Braut-Buzzidil.

... mit Handbesen bewaffneter Tragling

Hinter dem Vorhang herrschte kreatives Chaos: Eines der Baby-Models ist während des Vorführens im ersten Outfit eingeschlafen und musste dann schlafend ins zweite Vorführ-Buzzidil gehoben werden. Ein kleiner Bub wollte partout nur mit einem Handbesen bewaffnet von seinem Papa über den Laufsteg getragen werden, und beim Papadil, dem Buzzidil für harte Jungs, waren Werkzeugtasche und Akku-Bohr-Schrauber (für den Langen in echt und für den Kurzen als Spielzeug) unverzichtbares Zubehör.

Plug & Play

Babys tragen ist eigentlich eine der natürlichsten Sachen der Welt, und trotzdem trauen sich noch immer viele Eltern nicht so recht drüber. Die neue Baby- und Kleinkindertragehilfe made in Austria funktioniert deshalb ganz nach dem System „Plug & Play“: schnell, bequem und mit Größe und Entwicklungsstand des Kindes von 0 – 3 Jahren mitwachsend. 

das Papadil

Ziel bei der Entwicklung war es, eine Bauch- und Rückentrage zu erarbeiten, die sich an das Tragekind stufenlos anpasst, in der das Kind in guter Haltung sitzt, die gleichzeitig aber bequem für den Tragenden ist, einfachst in der Handhabung und noch dazu „as stylish as mom and dad can be“. Ursprünglich sollte es ja „nur“ eine Trage für mein drittes Tragekind werden – angesichts vieler positiver Reaktionen habe ich dann aber beschlossen, das Buzzidil als Gebrauchsmuster schützen zu lassen und damit auf den Markt zu gehen. 

Jedes Buzzidil wird in Österreich in Handarbeit hergestellt, mit immer neuen Stoffen und Designs, wobei auch Wunsch-Stoffe verarbeitet werden.

Mehr Fotos vom Buzzidil am Catwalk!